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Die Strukturen in Asien, vor allem in China, aber auch in Indien oder Korea sind nicht für eine Übertragung unseres Geschäftsmodells geeignet. Dort ist Energiepolitik weitgehend geprägt von staatlichen Strukturen und Einflüssen.

Für einen unabhängigen Projektentwickler gibt es dort praktisch keinen Raum. Sie sind seit in der Energiebranche tätig. Bewusste Entscheidung oder Zufall?

Ich war zunächst für ein Family Office tätig, in dem ich unter anderem Beteiligungen und Investments gemanagt habe. Dort war ich dann zunächst im Aufsichtsrat tätig, bevor ich in den Vorstand wechselte.

Was sind für Sie Eigenschaften guter Unternehmensführung? Wesentlich sind für mich Vertrauen in gute Mitarbeiter, transparentes Handeln gegenüber den Mitarbeitern und dem Markt sowie ertragsorientiertes Handeln.

Im Anlagenbau und der Serienfertigung sind asiatische Unternehmen inzwischen zu ernsthaften Konkurrenten herangewachsen. Doch technologische Spitzenleistungen kommen weiterhin aus den Forschungs- und Entwicklungsbereichen deutscher Unternehmen.

Ich vertraue auch weiterhin auf die Leistungen der Ingenieure. Der führende Vertreter der nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik war vor seiner Habilitation wissenschaftlicher Mitarbeiter im Stab der Wirtschaftsweisen sowie Bundesbank-Oberrat der Volkswirtschaftlichen Abteilung der Landeszentralbank in Baden-Württemberg.

Seine Aufgabe ist es, ein unabhängiges Gutachten über die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands zu erstellen sowie daraus Prognosen für die Zukunft abzuleiten, um die Urteilsbildung aller verantwortlichen wirtschaftspolitischen Instanzen sowie der Öffentlichkeit zu erleichtern.

Bofinger, welche wesentlichen Schritte haben Sie zu der Person gemacht, die Sie heute sind? Ich habe immer diesen Wechsel gehabt: Dort war ich in der Wirtschaftspolitik aktiv und habe dann das Glück gehabt, mehr oder weniger direkt einen Lehrstuhl zu bekommen.

Unter heutigen Bedingungen wäre es mit einem solchen praxisorientierten Ansatz sehr schwer, Professor zu werden. Ich habe natürlich das Glück, zusätzlich zu meiner Lehre den Sachverständigenrat zu haben.

Das ist eine spannende Mischung und so habe ich einen stärkeren Praxisbezug als andere Volkswirtschaftsprofessoren, die nur an der Uni tätig sind.

Für einen Ökonomen ist eine. Krise natürlich auch eine spannende Zeit. Das muss man ja mal ehrlich sagen. Das ist genau wie bei Vulkanologen: Es ist natürlich spannender, wenn mal ein paar Vulkane hochgehen, als wenn der durch die Eifel läuft und denkt, okay, da passiert vielleicht in 1.

Viele Strukturen und Zusammenhänge kann man im pathologischen Zustand besser erkennen, als wenn alles gut läuft. Deswegen ist es für einen Ökonomen eine unglaublich interessante Phase, die wir da jetzt seit erleben.

Wir erkennen auch, wie unzureichend viele Modelle sind. Kein Ökonom kann behaupten zu wissen, wie sich die Währungsunion in den nächsten vier Jahren entwickelt.

Das geht gar nicht, weil es einfach eine singuläre Entwicklung ist. Gibt es auch Dinge, die Sie in Ihrem Leben anders gemacht hätten? Das ist immer die falsche Frage.

Man muss sich als Gesamtkunstwerk betrachten. Ach, hätte ich da das und da jenes gemacht, wäre das besser oder schlechter … Es gibt Dinge, die ich hätte anders machen können, aber den jetzigen Zustand finde ich gut.

Und deshalb war der Weg, der mich hierhin geführt hat, offensichtlich kein schlechter. Wenn man von einer Universität berufen wird, hat man quasi den Jackpot: Man ist relativ jung, hat einen Lehrstuhl, eine unabhängige Position, viele Freiheiten und wird gut bezahlt.

Auch die Lehre kann sehr spannend sein. Aber in dieser Phase ist nicht klar, ob man die Position überhaupt bekommt.

Das hängt von vielen Zufälligkeiten ab und es. Es ist also schon ein Risiko, einen solchen Berufsweg zu wählen, da die Pyramide sehr schmal ist.

Wenn man den Sprung in die Professur nicht schafft, hat man schnell ein existenzielles Problem. Sie sind seit Mitglied im Sachverständigenrat.

Worin genau besteht dessen Rolle? Der Sachverständigenrat ist eine wichtige Einrichtung, weil er ein wichtiges Modell einer wissenschaftlichen, von der Politik unabhängigen Beratung darstellt.

Wir werden zwar von der Bundesregierung ernannt, aber in unserem Gutachten sind wir unabhängig. Frau Merkel bekommt das Gutachten erst, wenn es vollkommen fertig ist.

Die Politik ist ja oft sehr kurzatmig, an der Wiederwahl orientiert, vernachlässigt längerfristige Perspektiven und hat nicht den Mut für unpopuläre Dinge.

Es ist die Chance des Sachverständigenrats, dass wir als Advokat der Bürger aufzeigen: Das ist es, was langfristig wirklich wichtig ist.

Es mag zwar kurzfristig unpopulär sein, aber es rechnet sich auf Dauer. Das ist eine Institution in der Regierung, die dem Präsidenten direkt zuarbeitet.

Da existiert natürlich keine Unabhängigkeit mehr. Vielleicht wäre beides gut: Denn eines ist ganz klar: Wenn wir in der Regierung wären, dürften wir auch nichts mehr gegen die Regierung sagen.

Dann würden wir einen Wirtschaftsbericht machen, wo wir Dinge darstellen, die mit dem, was die Bundesregierung will, konform sein müssten.

Welche wichtigen Empfehlungen haben Sie hinsichtlich der Krise gegeben? Wir haben zum Beispiel ganz klar gesagt, keine Steuersenkung.

Es ist überhaupt kein Geld da, das ist der falsche Weg. Letztes Jahr haben wir gesagt, wir brauchen zur Stabilisierung der Währungsunion eine abgesicherte Gemeinschaftshaftung, sonst wird die Europäische Zentralbank gezwungen, die Rettung zu übernehmen.

Sie sind einer der fünf Wirtschaftsweisen. In welchen Situationen fühlen Sie sich auch einfach mal ratlos? So wie sich die Eurokrise heute entwickelt, gibt es kein Patentrezept.

Wenn in die Uniklinik ein Patient mit Herzproblemen eingeliefert wird, dann wissen die Ärzte, wie das aussieht und was voraussichtlich passiert.

Das ist ein hochstandardisierter Vorgang. Griechenland ist ein Patient, den wir so noch nicht gehabt haben. Das macht es schwierig.

Und eine Währungsunion zu stabilisieren, die insgesamt in Schieflage geraten ist, das hat es in dieser Form auch noch nie gegeben.

Der Sachverständigenrat ist bestimmt nicht immer der gleichen Meinung. Wie kommt man auf einen gemeinsamen Nenner? Es gibt viele wichtige Dinge, bei denen wir einer Meinung sind — gerade den Schuldentilgungspakt, diese wichtige Initiative für den Euro, haben wir gemeinsam entwickelt.

Bei anderen Institutionen wie dem Verfassungsgericht ist das auch üblich. In den letzten Jahren wäre es gut gewesen, wenn die Bundesregierung ein wenig mehr unserem Rat gefolgt wäre.

Es fehlt der Mut, mit einer längerfristigen Perspektive an die Probleme ranzugehen. Das Handeln der Bundesregierung war meist sehr kurzfristig orientiert und das sieht man am Ergebnis.

Sie stehen ständig in der Öffentlichkeit. Gibt es Momente, in denen Sie sich mehr Ruhe wünschen? Dass man wegen des Sachverständigenrats ständig Interview- und Vortragsanfragen kriegt, ist anstrengend.

Um Beachtung zu finden, muss man aber das Rad schon ein bisschen drehen und eine gewisse Präsenz in den Medien haben. Wenn Journalisten anrufen und ich sage jedes Mal, ich habe keine Lust, rufen die nicht mehr an.

Auf der anderen Seite ist der Preis natürlich hoch, weil das doch sehr viel Zeit kostet. Ein bisschen ruhiger wäre schon gut. Sie waren Mitinitiator einer Initiative von 59 Professoren für den Euro.

Warum würden Sie sich wieder für den Euro stark machen? Ich glaube, dass Deutschland insgesamt mit dem Euro gar nicht schlecht gefahren ist.

Sonst wäre die Entwicklung vielleicht wie in Japan oder in der Schweiz verlaufen. Unsere ganze Exportstärke, unsere wettbewerbsfähige Industrie, auf die wir so stolz sind, das hat sehr viel mit dem für uns sehr günstigen Wechselkurs zu tun.

Aus dem Grund ist es auch wichtig, sich weiterhin für den Euro einzusetzen. Wenn man den Wechselkurs vollständig dem Markt überlässt, kann alles Mögliche passieren.

Mir ist die Wettbewerbsbasis unserer Industrie zu wichtig, als dass ich. Wichtig ist sicher, dass wir aktiv an der Stabilisierung des Systems arbeiten.

Vor zwei Jahren hat kaum jemand erwartet, dass es Griechenland heute so schlecht gehen würde. Ich glaube, dass die Grundprobleme weiterhin sehr stark da sind und dass die Gefahr besteht, dass Länder wie Spanien oder Italien und Portugal konjunkturell noch weiter abrutschen.

Vor zwei Jahren hat kaum jemand erwartet, dass es Griechenland heute so schlecht gehen würde — die Prognosen waren erheblich positiver.

Was passiert, wenn Spanien und Italien noch weiter abrutschen? Wenn wir diese Prozesse nicht in den Griff kriegen, haben wir ein Problem für die Währungsunion.

Stark steigende Arbeitslosenzahlen vor allem bei jungen Menschen sind ein ökonomischer und politischer Sprengsatz für den Euro.

Das reflektiert nur die Tatsache, dass die Politik nicht bereit gewesen ist, sich aktiv für die Stabilisierung einzusetzen.

Man hätte das vermeiden können, wenn die Regierung gesagt hätte: Wir versuchen, das Problem fiskalpolitisch über eine gemeinsame Haftung zu lösen.

Ich finde das immer wenig überzeugend, wenn manche Ökonomen in Deutschland sagen, die Anlagenkäufe der EZB seien inakzeptabel und ordnungspolitisch nicht zu vertreten, aber im gleichen Atemzug feststellen, natürlich solle die Währungsunion bestehen bleiben.

Konsequent wäre, wenn solche Ökonomen klar sagen würden, Deutschland tritt am besten aus der Währungsunion aus. Dann kann man die Risiken offen diskutieren: Das ist ein gravierendes Problem der Bankenaufsicht, die müssen völlig geschlafen haben.

Wenn jetzt in Würzburg das Zehnfache an Baubestand gebaut wird, muss man sich doch fragen, für wen? Wer soll da jemals drin wohnen?

Eine Europäische Bankenaufsicht ist absolut ent-. Warum ist es sinnvoll, die Aufsicht bei der EZB anzusiedeln?

Ich bin sowieso der Meinung, dass die Notenbanken auch eine Verantwortung für die Finanzstabilität haben müssen. Die EZB hat da völlig geschlafen.

Erstaunlicherweise will man das heute nicht ändern. Man glaubt weiterhin, die Notenbank sei nur für Preisstabilität zuständig. Aber was hilft es mir, wenn ich Preisstabilität habe, und die Notenbank setzt die anderen Parameter so, dass die Finanzmärkte nicht stabil sind.

Wie könnte Finanzmarktstabilität in Ihren Augen entstehen? Zunächst ist die Bankenaufsicht für die Stabilität der einzelnen Banken zuständig. Für die Stabilität des Gesamtsystems kommt jedoch der Notenbank eine zentrale Rolle zu.

Sie bestimmt mit ihren Zinsen sozusagen die Temperatur, das Klima des Finanzsystems. Wenn die Temperatur zu hoch ist, kommen plötzlich tropische Pflanzen und Malariafliegen und es wuchern Sachen, die nicht so gut sind.

Einheimische Pflanzen werden verdrängt. Die Zinsen der Notenbank sind also der wichtigste Klimaregler. Diese beeinflusst dann die Gütermärkte und von dort geht es über Rückwirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Löhne zum Preisniveau.

Die Inflationsentwicklung steht also ziemlich am Ende des sogenannten Transmissionsprozesses geldpolitischer Impulse.

Manager kritisieren oft, dass sich die Finanzwirtschaft von der Realwirtschaft abkoppelt. Das Hauptproblem ist, dass der Finanzsektor eine eigenständige Dynamik entfaltet hat, bei der instabile Prozesse in der Realwirt-.

Die Banken haben mit den Krediten eine Kaufkraft geschaffen, die in die Immobilienmärkte ging. Dort sind Arbeitsplätze entstanden, viele Menschen haben sich auf diesen Sektor spezialisiert.

So entstanden riesige Immobilienblasen und der Finanzsektor hat sich nicht abgekoppelt, sondern den Realsektor künstlich aufgepumpt.

Deshalb ist es wichtig, dass. Seit langem sehe ich die Position für Deutschland positiv. Man hatte das Gefühl, Deutschland gehe unter und habe seine Wettbewerbsfähigkeit verloren.

Ich habe gesagt, das Land ist von der Industriekultur gut aufgestellt. Was uns kennzeichnet, ist, dass wir viele mittelständische Unternehmen haben, die sehr flexibel und nachhaltig aufgestellt sind.

Das ist ja bei Familienunternehmen auch die Logik: Sie sind kaum vom Kapitalmarkt abhängig,. Diese geringe Abhängigkeit und die Familienperspektive kennzeichnen die Industriestruktur und machen den Erfolg aus.

Die sind nicht kapitalmarktabhängig und können sich deswegen die langfristige Perspektive leisten. Auf der Finanzmarktseite genauso: Wenn man dann eine Refinanzierung braucht, hat man auch wieder Partner.

Wenn man eines aus der Krise gelernt hat, dann, dass es die schlimmste Gefahr für eine Marktwirtschaft ist, wenn Akteure vom Kurzfristigen übermannt werden.

Je kurzfristiger gedacht wird, umso mehr gerät eine Marktwirtschaft in die Schieflage. Ein transparentes Geschäftsmodell und ein klares Wertesystem haben uns zu dem gemacht, was wir sind: Entdecken Sie die Unternehmerbank für Unternehmer!

Unter seiner Leitung wurde die Internationalisierung des Unternehmens vorangetrieben. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt rund Herr Deichmann, was macht für Sie persönlich den perfekten Schuh aus?

Das hängt sehr stark von seinem Einsatzgebiet ab. Grundsätzlich sollte ein Schuh gut passen, solide sein und die aktuelle Mode widerspiegeln.

Ich persönlich liebe zum Beispiel elegante Herrenschuhe im italienischen Stil, passend zum Anzug für das Büro. Worin besteht Ihrer Meinung nach das Erfolgsgeheimnis von Deichmann?

Es gibt bei uns einen Dreiklang, den jeder Mitarbeiter kennen muss: Wir wollen für die ganze Familie modische Schuhe in einer guten Qualität zu einem sehr günstigen Preis anbieten.

Damit sind wir seit fast Jahren erfolgreich. Wertvorstellungen prägen Ihre tägliche Arbeit? Meine Wertvorstellungen sind durch meinen christlichen Glauben geprägt.

Gott hat mir Gaben und Fähigkeiten anvertraut, die ich für ihn und meine Mitmenschen einsetzen soll.

Darum bemühe ich mich jeden Tag von neuem. Jüngst wurde die Energiewende in Deutschland beschlossen. Inwiefern betrifft das Thema Ihr Unternehmen?

Wenn die Menschen weniger Geld im Portemonnaie haben, müssen sie sich beim Konsum einschränken. Für uns als Unternehmen gilt: Steigende Energiekosten verteuern unsere Beschaffungsprozesse — von der Logistik bis in die Läden hinein.

Und es wird schwer, diese Kosten über die Preise wieder hereinzuholen. Welches Gefühl verbindet Sie mit dem Unternehmen Deichmann? Mein Vater hat mich früh auf seine Reisen mitgenommen, wenn das zeitlich möglich war.

Insofern kann ich tatsächlich sagen, dass dieses Unternehmen ein ganz wichtiges Stück meines Lebens ist.

Ich glaube, das ist typisch für Familienunternehmen. Wenn es das Familienunternehmen Deichmann nicht gegeben hätte, was wäre Heinrich Otto Deichmann beruflich geworden?

Vielleicht Lehrer oder Theologe — oder Historiker. Die Welt wird globaler, schneller, digitaler: Inwiefern hat sich das Unternehmen Deichmann unter Ihrer Führung gewandelt?

Auch wir sind internationaler, schneller und digitaler geworden. Zum einen sind wir heute in 22 Ländern tätig.

Zum anderen beschaffen wir international und direkt bei den Produzenten. Dadurch kommt die aktuelle Mode sehr schnell in unsere Läden.

Ein Geschäft, das sich bis heute sehr erfreulich entwickelt hat. Mittlerweile bieten wir unseren Kunden nicht nur über 3. Es wird schwer, diese Kosten über die Preise wieder hereinzuholen.

Nur so sind wir wettbewerbsfähig geblieben. Daher gilt nach wie vor der Leitsatz unserer Unternehmensphilosophie: Im Einzelhandel sind wir einem ständigen Lernprozess unterworfen.

Wir müssen flexibel im Umgang mit den Kunden und der Mode sein. Was in diesem Jahr richtig ist, muss nächstes Jahr nicht unbedingt stimmen.

Wir prüfen und korrigieren also ständig, was wir tun. Insofern wüsste ich nicht, welchen Punkt ich besonders hervorheben sollte.

Der Kampf um die besten Köpfe ist längst entbrannt. Wie sichert sich Deichmann seine Nachwuchskräfte? Wir haben bisher keine Probleme auf diesem Sektor.

Ich glaube, wir profitieren davon, dass wir eine kontinuierlich wachsende Firma sind, die international wird und durch ihre flachen Hierarchien Nachwuchskräften Spielräume zur Gestaltung einräumt.

Wir hören auch immer wieder von Bewerbern, dass sie unser soziales Engagement schätzen. Ihre Mitarbeiterführung wird häufig als vorbildlich gelobt.

Was konkret bieten Sie Angestellten, was andere Unternehmen nicht bieten? Ich kann nicht beurteilen, was andere bieten.

Unsere Mitarbeiterführung wird wesentlich von unseren Führungsleitlinien beeinflusst. Unsere Führungskräfte vertrauen auf die Leistungsfähigkeit und die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter sowie auf deren Bereitschaft, Absprachen und Vereinbarungen einzuhalten.

Durch ihre Verlässlichkeit und Geradlinigkeit sowie ihr offenes Ohr für persönliche Probleme und Wünsche gewinnen und erhalten sie das Vertrauen ihrer Mitarbeiter und ihrer Umgebung.

Ihr Unternehmen ist vor einigen Jahren wegen der Arbeitsbedingungen bei Zulieferbetrieben im asiatischen Raum in die Kritik geraten.

Wie gehen Sie mit solchen Vorwürfen um? Grundsätzlich nehmen wir solche Vorwürfe ernst und bemühen uns so schnell wie möglich um Klärung des Sachverhalts.

Unsere Lieferanten wissen, dass die Vorgaben verbindlich sind. Daher muss man solchen Hin-. Tut er das nicht, verliert er den Auftrag. Dazu kommt, dass wir uns selbst um eine effiziente Logistik kümmern und mit einer schlanken Hierarchie im Unternehmen die Verwaltungskosten gering halten.

Wir haben übrigens nicht nur Schuhe für 20 Euro, sondern auch für 99 Euro im Angebot. Wie kann man in Zeiten der Globalisierung nachhaltig und gleichzeitig wettbewerbsfähig wirtschaften?

Damit bleibt man unabhängig von Banken und Börsen und kann seine eigene Unternehmensphilosophie. Dazu gehört, dass wir uns um die Rahmenbedingungen unserer Produktion kümmern.

Das beginnt bei menschenwürdigen Produktionsbedingungen, die wir bei unseren Lieferanten über unseren Code of Conduct einfordern und kontrollieren.

Wenn die menschen ihr geld zusammenhalten müssen, wissen sie unsere günstigen angebote zu schätzen. Auch unser soziales Enga-.

Nachhaltigkeit bedeutet aber auch, dass wir seit Jahren am Markt sind und vielen Menschen einen sicheren Arbeitsplatz bieten. Ist auch Ihr Unternehmen betroffen?

Wir sind glücklicherweise nicht von der Börsenentwicklung oder von den Banken abhängig. Das gibt uns eine gewisse Unabhängigkeit. Aber natürlich spüren wir, wenn sich das Konsumklima verändert.

Wenn die Menschen ihr Geld zusammenhalten müssen, wissen sie unsere günstigen Angebote zu schätzen. Aber irgendwann ist da natürlich auch eine Grenze erreicht.

In Spanien und Portugal ist das momentan zu spüren. Da wir aber unser Expansionstempo an die jeweilige Marktentwicklung anpassen, können wir sehr flexibel auf die jeweilige Lage reagieren.

Wir denken in Dekaden und nicht in Quartalen. Die erste Adresse für mittelständische Unternehmen im deutschen Sprachraum Wachstums- und Expansionsfinanzierung Unternehmernachfolge und Gesellschafterwechsel Mehrheits- und Minderheitsbeteiligungen Mezzaninefinanzierung VR Equitypartner zählt zu den führenden Eigenkapitalfinanzierern in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Wir begleiten mittelständische Familienunternehmen bei der strategischen Lösung komplexer Finanzierungsfragen.

Seit 35 Jahren produziert Paul Gauselmann Geldgewinnspielgeräte. Das Unternehmen betreibt zudem über Entertainmentcenter europaweit.

Finden Sie noch Zeit, sich an den Automaten zu setzen und zu spielen? Ich bin durch die Leidenschaft zum Spielen in diese Branche gekommen.

Als gelernter Techniker habe ich bis heute über Patente für mein Unternehmen geschaffen. Jede Woche verbringe ich einen Tag bei der Entwicklung und bin bis heute tief im Spiel drin.

Wie kamen Sie auf die Idee, Glücksspielautomaten zu produzieren? Mit 19 habe ich schon an Geräten gespielt. Aber in die Branche bin ich durch Musikautomaten aus Amerika gekommen.

Dann hat sich das Spiel mit und um kleines Geld immer mehr als Kern der Branche herausgestellt, sodass ich die Automaten erst in Gaststätten aufgestellt und irgendwann damit gehandelt habe.

Als Händler ist man immer nur zweites Glied, wer selber baut, ist vorne. Es hat vier Jahre gedauert und viel Geld gekostet, bis ich mein erstes Gerät fertig hatte.

Wie haben Sie sich das nötige Know-how angeeignet? Wenn Sie mich fragen, ob ich geahnt habe, dass ich heute einen Milliardenbetrieb haben würde, muss ich sagen: Das plant man nicht, da muss man viele Jahre eisern arbeiten und konstant bei der Sache bleiben.

Gab es einen entscheidenden Moment, in dem Sie sich Ihres Erfolgs sicher waren? Ich habe 55 Jahre meinen Betrieb geführt und nicht einmal rote Zahlen geschrieben.

In einzelnen Firmen des Konzerns natürlich immer mal, wenn ich in eine neue Branche investiere wie heute in die neuen Medien. Jeder Erfolg hat mich darin bestätigt, dass ich auf dem richtigen Weg war und bin.

Und so habe ich die Chancen ge-. Zwei Punkte möchte ich als Durchbruch mit AhaEffekt bezeichnen: Zum einen meine erste moderne Spielothek, die auf Anhieb ankam.

Und zum zweiten mein erstes MerkurGeldspielgerät, das auf den Markt kam und gleich vom Start weg Prozent besser bespielt wurde als die anderen Geräte.

Die Frage ist, ob auf Dauer nur noch online gespielt wird. Wir glauben das nicht. Aber das Internet wird zur Konkurrenz für alle bisherigen Angebote und deswegen müssen wir tätig werden.

In Deutschland ist es allerdings verboten. In Deutschland liegt das Glücksspielmonopol bei den Bundesländern. Als diese Monopolstellung gefährdet war, haben die Bundesländer erstmalig einen Lottostaatsvertrag beschlossen, der zwei Jahre später vom Bundesverfassungsgericht gekippt wurde.

Ein Monopol muss sich mit einem gesellschaftspolitisch wichtigen Ziel rechtfertigen, zum Beispiel mit der Bekämpfung der Spielsucht. Wenn aber das staatliche Monopol Auftraggeber ist, wird die Forschung bestimmt nicht das staatliche Spielwesen im Fokus haben, sondern die private Wirtschaft.

Seitdem liest man über unsere Branche so viel in den Medien. Theoretisch möchten viele in den Bundesländern unsere Zufallsspiele mit Geldeinsatz verbieten.

Dass wir als Spielanbieter in der freien Wirtschaft mehr Einnahmen haben als Lotto, Spielbanken und Oddset-Wetten zusammen, hat dort logischerweise einiges ausgelöst.

Wenn Online-Glücksspiel in Deutschland verboten ist, inwiefern investieren Sie dann in die neuen Medien? Bis durfte man im Internet spielen.

Spielbanken in Hamburg und Hessen boten hier Roulette und Automatenspiele an. Als das Internetspiel verboten wurde, hat die Spielbank in Hamburg ihre Entwicklungsfirma an uns verkauft, in der heute 40 Ingenieure Plattformen für Spielangebote im Internet entwickeln.

Da wir in Deutschland keine Lizenzen haben, verkaufen wir die Plattformen an Betreiber im Ausland — unter der Bedingung, dass von dort keine OnlineSpiele in Deutschland angeboten werden.

Das ist für uns wichtig, denn wir werden nach deutschem Recht beurteilt. Wenn etwas von unseren Plattformen im Internet ist, gibt es immer den Warnhinweis: In Deutschland nicht erlaubt.

Dort gibt es nur das pri-. In Deutschland möchte man am liebsten Schweizer Verhältnisse. In der Schweiz wurde das private Glücksspiel total verboten und dafür die Zahl der Spielbanken verzehnfacht.

Und was hat sich da geändert in Sachen Spielsucht? Ist Ihre härteste Konkurrenz damit das staatliche Glücksspiel?

Da braucht praktisch der beamtete Glücksspielmanager — meistens ehemalige Politiker — nur zu seinem früheren Kollegen aus der Politik zu gehen und zu sagen: Aber wenn wir mit der Politik reden oder auf Wunsch Spenden geben, wirft man uns das vor.

Da werden wir uns bewerben. Aber wir sind im Nachteil: In Deutschland muss man 5 Prozent zahlen. Wenn man also 90 Prozent der Einsätze als Gewinne auszahlt, muss man schon 50 Prozent Steuern vom verbleibenden Erlös abführen.

Bei einem halben Prozent wären nur 5 Prozent Steuern abzuführen. Die dürfen an Die 20 privaten Lizenznehmer würden aber zum Beispiel im Saarland nur je drei Annahmestellen bekommen.

Alle Anbieter zusammen würden in allen Bundesländern nur 6. Das ist eine enorme Benachteiligung der privaten Wettanbieter.

Man verführt keinen Menschen. Man gibt ihm die Möglichkeit, aus dem tristen Alltag rauszukommen. Zu einem Preis, der — anders als bei uns — beim staatlichen Glücksspiel unbegrenzt ist.

In Spielbanken stehen die gleichen Automaten wie bei uns, aber Einwurfmenge und Gewinnhöhe sind unbeschränkt, während bei uns in 5 Sekunden maximal 20 Cent eingesetzt werden dürfen.

Ich betreibe selber über Warum konzentriert sich die Kritik trotzdem so stark auf das private Glücksspiel? Eine behauptete Verschärfung der Spielsuchtproblematik kann nicht der Grund sein.

Seit Jahrzehnten bleibt die Quote der pathologischen Spieler in der Bevölkerung mit 0,2 bis 0,56 Prozent ziemlich konstant.

Verändert hat sich nur die Verteilung der Umsatzanteile im Glücksspielmarkt. Die Umsätze des Glücksspielmonopols haben eine rasante Talfahrt erlebt.

Und die privaten Anbieter haben das staatliche Monopol überholt. Anstatt mit Mitteln des unternehmerischen Wettbewerbs zu arbeiten, haben sich die Vertreter des staatlichen Monopols für unsachliche Kritik des Wettbewerbs bis hin zur Diffamierung unseres Berufsstands entschieden.

Mit freiem Wettbewerb hat das nichts zu tun. Wenn das Gesetz der gerichtlichen Prüfung standhält, wird es nach fünf Jahren 50 Prozent der Branche nicht mehr geben.

Und es würde viele Regressansprüche geben. Wir waren sehr sparsam und haben das Geld in der Firma gelassen.

Der Glücksspielstaatsvertrag orientiert sich an den Abschreibungen der Spielgeräte mit vier bis fünf Jahren. Deswegen sollen die krassen Einschnitte für unsere Branche nach einer Übergangsfrist von fünf Jahren wirksam werden.

Wir gehören nicht zum Glücksspiel, sondern bieten Unterhaltungsspiel mit Geldgewinn. Das ist seit 60 Jahren vom Bund eng geregelt, daher auch der begrenzte Geldeinwurf.

Da sehen Sie den Unterschied zwischen dem staatlichen Glückspiel und uns. Dabei hat der Gesetzgeber jedoch Wesentliches übersehen.

Teure Einbauten in Spielstätten werden über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Die Berufsfreiheit ist ein Grundrecht.

Das kann man nicht einfach ausradieren. Aber stellen Sie sich die Verunsicherung bei meinen 5. Mensch, habe ich überhaupt eine Zukunft bei einer Firma in dieser Branche?

Spielen ist eine urmenschliche Angelegenheit. Bevor die Schweiz das Spielbankengesetz geändert hat, wurde gemessen, wie viel erwachsene Schweizer pathologische Spieler sind: Aber das interessiert doch keinen Menschen.

Man pflegt seine Vorurteile gegen unser kleines Spiel und wir bedienen die gut. Legal an der Börse! Wie stehen Sie selbst zum Thema Spielsucht?

Das Ergebnis war aber gleich, weil unabhängig vom Spielangebot immer der gleiche Prozentsatz von Menschen da ist, der krank wird.

Daraus haben nicht nur die Schweizer die Schlussfolgerung gezogen, dass nicht das Spielgerät das Problem ist, sondern der Mensch selbst.

Früher gab es auch kein Massenangebot für Poker, trotzdem haben wir jetzt nicht Tausende süchtiger Pokerspieler. Von der gesamten erwachsenen Bevölkerung ist es ein kleiner Teil Menschen, die mit ihrem Leben nicht zurechtkommen.

Die mit Geld nicht umgehen können, die alles übertreiben, was sie anfangen. Und diese Menschen fallen bei uns auf. Wir machen sie nicht zu Verlierern, sie sind es leider schon, wenn sie zu uns kommen.

Das sind Menschen, die bei uns Ablenkung finden. Wenn sie nicht erkennen, dass sie damit ihre Probleme nicht lösen können, bleiben sie länger, eventuell wird auch noch ihr schmaler Geldbeutel überstrapaziert, und ihre Probleme wachsen.

Das haben wir schon vor Jahrzehnten erkannt. Deswegen ist auf jedem Automaten ein Warnhinweis: Dort findet man auch die Telefonnummer einer Info-Hotline bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Wir unternehmen viele Anstrengungen, Menschen mit Spielstörungen früh zu erkennen und sie einer professionellen Hilfe zuzuführen.

Werden die Leute weniger spielen, wenn der Staatsvertrag kommt? Leute werden also nicht weniger spielen, aber woanders.

Und zwar dort, wo es keine soziale Kontrolle gibt. Die ausländischen Anbieter im Internet zahlen in Deutschland keinen Cent Steuern und schaffen hier auch keine Arbeitsplätze.

Bestimmt an der Basis unserer Spielstätten. Aber wir haben eine hervorragende Schulung für unsere Mitarbeiter: Wenn wir 70 Auszubildende im Jahr einstellen, melden sich 2.

Und nicht jeder will in unsere Branche. Aber wir sind so spannend und erfolgreich, dass wir immer sehr gute Leute bekommen haben. Was reizt die 2.

Man könnte vermuten, das Spiel. Die glauben, bei uns wird spielend Geld verdient. Das ist ja auch im wahrsten Sinne des Wortes so.

Wir haben einen sehr guten Ruf als Ausbilder in 16 verschiedenen Berufen. Bisher haben wir alle ausgelernten Auszubildenden übernommen, die bleiben wollten, und einer meiner Spitzenleute im Vorstand hat vor 25 Jahren bei uns angefangen, als er von der.

Heute ist er für Millionen Euro Umsatz verantwortlich. Worauf achten Sie bei der Auswahl Ihrer Auszubildenden? Wir schauen nach Zeugnissen und machen eine Fertigkeitsprüfung, bei der Bewerber ihr praktisches Können zeigen.

Da siebt sich eine Elite mit sehr vielen Industrie- und Handelskammer-Siegern aus. Das ist auch ein Selektionskriterium. Wir haben über 90 Prozent Frauen in den Spielstätten, weil sie den männlichen Kollegen in Sachen Dienstleistung weit überlegen sind.

Frauen sind dort zuverlässiger, das zeigt sich auch in unseren Filialleitungen. Bei Spielotheken in Deutschland sind keine vier Männer dabei.

Was zeichnet Sie als Unternehmer in dieser Branche aus? Ich war selbst 14 Jahre Angestellter. Vor der Selbständigkeit war ich als Entwickler für Automaten angestellt, habe den ersten elektrischen Zigarettenautomaten in Deutschland entwickelt und nachher Musikboxen innovativ weiterentwickelt.

Man muss die Welt kennen und selber erlebt haben, dann kann man auch gute Entscheidungen treffen. Warum engagieren Sie sich mit einer firmeneigenen Stiftung?

Ich habe hier in Espelkamp mit einem Gehalt von DM angefangen. Das war viel Geld. Ich habe nicht von Haus aus Vermögen, aber seitdem ich gutes Geld verdiene, haben.

Gerade haben wir einen Kunstrasenplatz in Espelkamp für Wie wichtig dies ist, zeigt sich auch bei den vielen Betriebsjubiläen unserer Mitarbeiter.

Die Menschen in dieser Region haben mir und meiner Familie viel gegeben. Jetzt haben wir die Möglichkeit, einiges zurückzugeben.

Wie gehen Sie damit um, wenn die Branche und Sie vorneweg kritisiert werden? Sollten wir mal etwas nicht richtig gemacht haben, spornt mich das an, es richtiger zu machen.

Und ich bin dafür, dass die Spreu vom Weizen getrennt wird. Auch in unserer Branche gibt es 10, 20 Prozent, die sich nicht an Recht und Ordnung halten.

Davon möchte ich mich distanzieren. Alle anderen Angriffe gegen uns sind letztendlich subjektiv. Ist es für Sie verletzend, wenn in Ihrem Zusammenhang von Zockermentalität gesprochen wird?

Wenn es nur dabei bliebe! Eine Zockermentalität ist ja nicht unbedingt etwas Negatives. Als Unternehmer habe ich nie alles auf eine Karte gesetzt.

Wenn wir in Deutschland nicht mehr investieren können, investieren wir in England. Was planen Sie für die Zukunft der Gauselmann Gruppe? Wir sind fünf Inhaber: Wir werden das Ganze in eine Stiftung einbringen, um auch in der nächsten Generation in Geschlossenheit am Markt erfolgreich sein zu können.

Ihre Branche ist sehr kapitalintensiv. Wäre eine AG nicht von Vorteil, um schnell und günstig an Kapital zu gelangen? Das wäre im Ausland häufig wichtig gewesen.

Die konnten sich mit ihrem Namen Geld an der Börse besorgen, das sie nie zurückzahlen und für das sie nie Zinsen zahlen mussten.

Aber als Familie haben wir uns immer davor gescheut, denn wenn Aktien in fremde Hände kommen, sind wir nicht mehr alleinige Inhaber.

Werden bei der Jahreshauptver-. Ich habe auch Kritiker, aber in meinem Betrieb bin ich Herr der Sache. Dann wären meine Führungsleute morgen weg. Werden bei der Jahreshauptversammlung mit Eiern beworfen.

Mein Sohn wird jetzt 57, er ist leider 10 bis 15 Jahre zu früh geboren, der hat seinen eigenen Erfolg schon erreicht.

Er will die volle Verantwortung nicht übernehmen. Wir werden dies auf viele aufteilen. Wir haben ja mehrere Bereiche im In- und Ausland: Das sind dann vier, fünf Geschäftsführer oder Vorstände, die von der Familie koordiniert werden.

Wie entstand eigentlich die Merkursonne? Als das erste Geldspielgerät in Arbeit war, hatte ich einen befreundeten Grafiker, der heute noch für uns arbeitet.

Ich wollte einen Stern. Und da das Jahr des Merkurs war, hat er ihn einfach so genannt. Das ist heute das beliebteste und bekannteste Glückssymbol in Deutschland.

KG ist ein Energiedienstleister für Gewerbe- und Industriekunden mit dem Fokus auf ganzheitliches ökologisches Energiemanagement und klimaneutrales Wirtschaften.

Ich sehe die Energiewende als Teil eines gesellschaftlichen Wandels hin zu einem klimaneutralen Leben und Wirtschaften. ENTEGA ist in der begünstigten Lage, dass das Unternehmen schon lange, bevor die Energiewende überhaupt ernsthaft als reelle Möglichkeit diskutiert wurde, den Weg hin zu einem Umbau zu einer ökologisch nachhaltigen Energieversorgung eingeschlagen hat.

Dahinter steht die Überzeugung, dass klimaneutrale Energie den Energiebedarf in Deutschland langfristig decken können muss — zuverlässig und bezahlbar.

Atomstrom ist seit nicht mehr im Portfolio; es besteht weder direkte noch indirekte Beteiligung an Kernenergieanlagen.

Damit ist es natürlich nicht getan. Diese Konsequenz kommt gerade jetzt zum Tragen: Wo andere Energieversorger von Herausforderung reden, sprechen wir von der Chance für jedes Unternehmen, auf ein ökologisch und ökonomisch nachhaltiges Geschäftsmodell umzusteigen.

KG ist es, diese Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität zu begleiten. Wir verstehen uns vielmehr als Partner für das ganzheitliche ökologische Energiemanagement unserer Unternehmenskunden.

Denn sie brauchen heute Spezialisten in Sachen Energie und gleichzeitig strategische Berater, die ihnen alle Potenziale aufzeigen: Viele Unternehmen befürchten, dass mit der Energiewende neue Herausforderungen auf sie zukommen — Engpässe bei der Energieversorgung, astronomische Preise für Ökostrom.

Wie begegnen Sie diesen Bedenken? Und indem wir ihnen aufzeigen, wie sich Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit in Einklang bringen lassen.

Ökologische Prozesse und energieeffizientes Verhalten entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden immer mehr zur Voraussetzung für nachhaltigen wirtschaftli-.

Allein durch Effizienzsteigerungen könnte Deutschland rund 40 Prozent der Energie einsparen — insbesondere in Gewerbe und Industrie.

Gut beraten sind also Unternehmen, die frühzeitig ein bewusstes und ressourcenschonendes Energiemanagement implementieren.

Sie steigern die Reputation. Der Nachweis klimaneutraler Produkte und Dienstleistungen kann also zum wesentlichen Qualitäts- und Unterscheidungskriterium im Wettbewerb werden.

Was raten Sie Unternehmen, die den Umstieg von Grau- auf Ökostrom in Angriff nehmen möchten, und woran erkenne ich als Unternehmen, welcher Ökostrom für mich der richtige ist?

Unternehmen brauchen ökologisch ausgereifte, verträgliche Lösungen, die gleichzeitig wirtschaftlich attraktiv sind und ihre Bedürfnisse und Möglichkeiten berücksichtigen.

Dies betrifft insbesondere den Energieeinkauf — gerade in Zeiten hoher Energiepreise und eines liberalisierten Marktes gilt es, bestehende Handlungsspielräume in Bezug auf Kosten und Nachhaltigkeit bei der Energiebeschaffung zu nutzen.

Allerdings ist der Begriff Ökostrom nicht geschützt und unterliegt daher keinen allgemein verbindlichen Richtlinien. Umso wichtiger ist es für den Stromeinkäufer, sich mit der Wertigkeit des Produktes auseinanderzusetzen und es auf anerkannte Standards zu überprüfen.

Unabhängige Institute und Naturschutzorganisationen attestieren Ökostromprodukten nur dann einen Umweltnutzen, wenn er aus neuen Anlagen für erneuerbare Energien stammt oder wenn der Energieversorger einen wesentlichen Teil der Einnahmen aus dem Energieverkauf in neue.

Anlagen für Erneuerbare investiert. Nur so wird tatsächlich Graustrom aus dem deutschen Stromnetz verdrängt und ein Mehrwert für die Umwelt und das Klima geschaffen.

Energieeinkäufer können diese Kriterien mit Hilfe von Ökostrom-Gütesiegeln nachprüfen: Sie zeichnen Versorger aus, die nicht nur umweltfreundlichen Strom liefern, sondern auch den Neubau regenerativer Erzeugeranlagen aktiv fördern.

Was macht denn Ihr Unternehmen so nachhaltig? Wir leben Nachhaltigkeit im täglichen Handeln und in konkreten Produkten und sehen uns damit als Treiber der Energiewende.

KG haben wir so in den vergangenen Jahren konsequent unsere Position als Klimadienstleister ausgebaut, der klimaneutrales Leben und Wirtschaften für alle ermöglicht.

Wolfgang Grupp, Jahrgang , übernahm die Geschäftsleitung vom Vater. Ich war begeisterter Tennisspieler und bin geritten. Aber in einem gewissen Alter muss man einiges aufgeben.

Was schätzen Sie an Deutschland? Deutschland ist mein Heimatland; eine Heimat zu haben ist eines der wertvollsten Dinge im Leben. Nachhaltigkeit ist ein Wettbewerbsvorteil!

Nachhaltige Produktion ist zukunftsorientiert! Wir müssen in unserem Hochlohnland Produkte fertigen, die den anderen etwas voraus sind.

Wie kamen Sie dazu? Die Idee hatte Prof. Er kam auf uns zu, weil wir in der Lage sind, die gesamte Produktion zu realisieren. Cradle to Cradle ist eine Zukunftsgeschichte: Wir entnehmen aus der Erde die Baumwolle für das T-Shirt, und wenn es nicht mehr gebraucht wird, geben wir es in die Erde zurück, damit Baumwolle nachwachsen kann.

Es war das erste Textil dieser Art auf der Welt. Meine Aufgabe in einem innovativen Land ist, konstant Neuentwicklungen zu machen! Jeder, der Textilprodukte verkauft, ist im Prinzip ein Konkurrent zu Trigema, aber in Wirklichkeit haben wir keinen direkten Konkurrenten!

Es wundert mich, dass Sie die Firma Schiesser erwähnen, die vor zwei Jahren in Insolvenz gegangen ist! Adidas und Tom Tailor sind keine Konkurrenten von uns.

Firmen wie diese handeln mit Textilien und wir produzieren Textilien. Nur die Firma Schiesser war ein direkter Mitbewerber, hat aber mit ihrer Verlagerung der Produktionsarbeitsplätze ins Ausland versagt!

Wer kauft bei Trigema? Sobald die Kinder bzw. Heranwachsenden dann selbst eine Familie haben, kommen sie nicht selten zurück zu den Trigema-Produkten, weil sie dann wieder Wert auf Qualität und somit Made in Germany legen.

Denken wir nur an die Kaufhaus- und Versandhauskönige, die meisten sind in Insolvenz gegangen. Deshalb ist es in einer bedarfsgedeckten Wirt-.

Hier verkaufen wir zum Original-Händlereinkaufspreis direkt an den Verbraucher. Die Geschäfte sind aber nicht in den Innenstädten, sondern in Urlaubslagen.

Warum sind Sie nicht in den Innenstädten? Wir sind Produzent und kein Händler. Die Handelsfunktion habe ich nur in der Not übernommen, da unsere Kunden, wie gesagt, versagt haben.

Ich will aber nicht Hunderte von Geschäften haben. Es wäre zu schwierig, die alle zu überwachen, deshalb haben wir uns entschieden, nur in Urlaubslagen zu gehen, dort kommen Kunden aus allen Regionen irgendwann vorbei.

Sie führen Trigema in dritter Generation. Wer wird das Unternehmen nach Ihnen steuern? Er macht jetzt seinen Master, und Ende dieses Jahres wollen sie beide in die Firma kommen.

Sie können alle Abteilungen anschauen und sich aussuchen, was sie gerne machen möchten, und langsam, aber sicher werden sie dann das Ruder übernehmen.

Sie haben Wirtschaft an der Universität zu Köln studiert und dann Trigema übernommen. Wie hilfreich war das Studium für diesen Schritt? Das Studium war für mich rein theoretisch.

So wie ich bei der Fahrprüfung fürs Auto auch die Theorie lernen musste. Die Praxis sieht ganz anders aus, und die habe ich durch Erfahrungen im Betrieb gelernt.

Mein Studium hat sicher das schnellere Erkennen und die schnellere Denkweise beflügelt, aber im Prinzip ist die Praxis das Wichtigste.

Das soll auch für meine Kinder gelten! Sie bieten sichere Arbeitsplätze für Ihre Arbeitnehmer und deren Kinder.

Weil meine Kinder ihre Denkweise schulen sollen, um nachher die Zusammenhänge schnell zu erkennen, um kurzfristig entscheiden zu können.

Fachkräftemangel ist bei uns bis jetzt nicht vorhanden, wir bekommen laufend Initiativbewerbungen, weil wir eben unsere Arbeitsplätze seit Jahrzehnten garantieren.

Wichtig ist vor allem, dass wir in allen unseren Abteilungen seit jeher selbst ausbilden, um dann die Stärken oder Schwächen der Mitarbeiter zu erkennen.

Die Mitarbeiter werden je nach ihrer Stärke dort eingesetzt, wo wir sie für richtig halten, und die besten Lehrlinge sind später auch entsprechend Führungskräfte.

Viele junge Menschen möchten heute eher studieren, als eine Ausbildung zu absolvieren. Das wird auch für uns ein Problem sein, denn wer ein Abitur hat, wird bei uns nicht mehr an einen Produktionsarbeitsplatz gehen!

Wir brauchen gut ausgebildete Mitarbeiter, die auch bereit sind, handwerklich zu arbeiten und Maschinen zu bedienen, und nicht nur am Schreibtisch sitzen und meinen, die Produktion läuft von selbst.

Selbstverständlich sind unsere garantierten Arbeitsplätze ein Rezept gegen den Fachkräftemangel! Sie werben damit, dass Sie die Wertschöpfungskette komplett in Deutschland lassen.

Wie kam es dazu? Als ich anfing, war es schwierig, eine Arbeitskraft oder die neueste Maschine rechtzeitig zu bekommen. Plötzlich aber war dies alles kein Problem mehr, das Schwierigste war, einen Auftrag zu bekommen.

Deshalb habe ich entschieden, dass wir sofort unsere Wertschöpfung ausweiten, um unsere Arbeitsplätze auch in der Zukunft garantieren zu können, und habe die Wertschöpfungskette somit erhöht.

Wir machen heute alles, was möglich ist, im eigenen Hause, haben somit 78 Prozent Wertschöpfung, und damit kann ich meine Mitarbeiter beschäftigen und auch die Arbeitsplätze garantieren.

Wenn also eine rationellere Maschine kommt und Arbeits-. Ich führe Trigema bewusst als eingetragener Kaufmann und muss deshalb jede Entscheidung dreimal überlegen.

Ich fühle mich nicht als Vorbild, aber sicher bin ich es automatisch! Die Mitarbeiter erwarten von mir, dass ich das, was ich von ihnen verlange, selbstverständlich auch vormache.

Es ist auch meine Aufgabe, rechtzeitig den Wandel der Zeit zu erkennen. Es ist im Prinzip eine Beleidigung für das weibliche Geschlecht! Allerdings stellen die Frauen, die in Führungspositionen bei uns sind, nicht selten ihr Privatleben hintenan.

Die Energiewende ist wichtig und zukunftsorientiert. Betrifft die aktuelle Euro-Schuldenkrise Ihr Unternehmen?

Noch nicht, weil der Verbraucher noch Geld hat und die Binnennachfrage sehr stark ist. Deshalb bin ich ein Verteidiger der Arbeitsplätze.

Wir brauchen diese Arbeitsplätze, weil ein Arbeiter, der arbeitslos ist, unser Produkt nicht mehr kauft bzw. Wo sehen Sie die Ursachen der Krise?

Die Ursache jeder Krise war, dass die Entscheidungsträger nicht persönlich in der Haftung waren. Wäre das so in der Vergangenheit bei allen Unternehmern gewesen, wären wahrscheinlich viele Entscheidungen anders ausgefallen und viele Krisen verhindert worden!

Plädieren Sie in Zukunft für mehr oder weniger Europa? Das sieht aus, wie Ein besonderes Plus war der grosse Aussenpool, den wir täglich genutzt haben.

Erfahren Sie mehr oder ändern Sie Ihre Einstellungen. Meine Frau hat den Wellnessbereich genutzt und sich eine Massage gegönnt die ausge Der Gast hat zu https: Das Hotel liegt direkt am Meer und bietet auch Parkplätze vor dem Haus.

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Du suchst eine Spiel Halle oder eine Spielothek in Altenbruch? Insgesamt stehen in der Spielbank Bremerhaven über 80 Spielautomaten der besten internationalen Hersteller zur Mensa casino uni frankfurt. Die Games sind enorm ähnlich, nur darfst Du bequem von Deiner Wohnung aus aus versuchen, etwas Geld mit Glückspielen zu gewinnen. Slots der besten internationalen Hersteller, davon einige mit progressivem Jackpot, elektronische Roulette Geräte und Bingo stehen hier zur Auswahl. In familiären Belastungssituationen ist der Umgang mit den eigenen Kindern manchmal schwierig.

Zwei Punkte möchte ich als Durchbruch mit AhaEffekt bezeichnen: Zum einen meine erste moderne Spielothek, die auf Anhieb ankam.

Und zum zweiten mein erstes MerkurGeldspielgerät, das auf den Markt kam und gleich vom Start weg Prozent besser bespielt wurde als die anderen Geräte.

Die Frage ist, ob auf Dauer nur noch online gespielt wird. Wir glauben das nicht. Aber das Internet wird zur Konkurrenz für alle bisherigen Angebote und deswegen müssen wir tätig werden.

In Deutschland ist es allerdings verboten. In Deutschland liegt das Glücksspielmonopol bei den Bundesländern. Als diese Monopolstellung gefährdet war, haben die Bundesländer erstmalig einen Lottostaatsvertrag beschlossen, der zwei Jahre später vom Bundesverfassungsgericht gekippt wurde.

Ein Monopol muss sich mit einem gesellschaftspolitisch wichtigen Ziel rechtfertigen, zum Beispiel mit der Bekämpfung der Spielsucht.

Wenn aber das staatliche Monopol Auftraggeber ist, wird die Forschung bestimmt nicht das staatliche Spielwesen im Fokus haben, sondern die private Wirtschaft.

Seitdem liest man über unsere Branche so viel in den Medien. Theoretisch möchten viele in den Bundesländern unsere Zufallsspiele mit Geldeinsatz verbieten.

Dass wir als Spielanbieter in der freien Wirtschaft mehr Einnahmen haben als Lotto, Spielbanken und Oddset-Wetten zusammen, hat dort logischerweise einiges ausgelöst.

Wenn Online-Glücksspiel in Deutschland verboten ist, inwiefern investieren Sie dann in die neuen Medien? Bis durfte man im Internet spielen.

Spielbanken in Hamburg und Hessen boten hier Roulette und Automatenspiele an. Als das Internetspiel verboten wurde, hat die Spielbank in Hamburg ihre Entwicklungsfirma an uns verkauft, in der heute 40 Ingenieure Plattformen für Spielangebote im Internet entwickeln.

Da wir in Deutschland keine Lizenzen haben, verkaufen wir die Plattformen an Betreiber im Ausland — unter der Bedingung, dass von dort keine OnlineSpiele in Deutschland angeboten werden.

Das ist für uns wichtig, denn wir werden nach deutschem Recht beurteilt. Wenn etwas von unseren Plattformen im Internet ist, gibt es immer den Warnhinweis: In Deutschland nicht erlaubt.

Dort gibt es nur das pri-. In Deutschland möchte man am liebsten Schweizer Verhältnisse. In der Schweiz wurde das private Glücksspiel total verboten und dafür die Zahl der Spielbanken verzehnfacht.

Und was hat sich da geändert in Sachen Spielsucht? Ist Ihre härteste Konkurrenz damit das staatliche Glücksspiel? Da braucht praktisch der beamtete Glücksspielmanager — meistens ehemalige Politiker — nur zu seinem früheren Kollegen aus der Politik zu gehen und zu sagen: Aber wenn wir mit der Politik reden oder auf Wunsch Spenden geben, wirft man uns das vor.

Da werden wir uns bewerben. Aber wir sind im Nachteil: In Deutschland muss man 5 Prozent zahlen. Wenn man also 90 Prozent der Einsätze als Gewinne auszahlt, muss man schon 50 Prozent Steuern vom verbleibenden Erlös abführen.

Bei einem halben Prozent wären nur 5 Prozent Steuern abzuführen. Die dürfen an Die 20 privaten Lizenznehmer würden aber zum Beispiel im Saarland nur je drei Annahmestellen bekommen.

Alle Anbieter zusammen würden in allen Bundesländern nur 6. Das ist eine enorme Benachteiligung der privaten Wettanbieter.

Man verführt keinen Menschen. Man gibt ihm die Möglichkeit, aus dem tristen Alltag rauszukommen. Zu einem Preis, der — anders als bei uns — beim staatlichen Glücksspiel unbegrenzt ist.

In Spielbanken stehen die gleichen Automaten wie bei uns, aber Einwurfmenge und Gewinnhöhe sind unbeschränkt, während bei uns in 5 Sekunden maximal 20 Cent eingesetzt werden dürfen.

Ich betreibe selber über Warum konzentriert sich die Kritik trotzdem so stark auf das private Glücksspiel?

Eine behauptete Verschärfung der Spielsuchtproblematik kann nicht der Grund sein. Seit Jahrzehnten bleibt die Quote der pathologischen Spieler in der Bevölkerung mit 0,2 bis 0,56 Prozent ziemlich konstant.

Verändert hat sich nur die Verteilung der Umsatzanteile im Glücksspielmarkt. Die Umsätze des Glücksspielmonopols haben eine rasante Talfahrt erlebt.

Und die privaten Anbieter haben das staatliche Monopol überholt. Anstatt mit Mitteln des unternehmerischen Wettbewerbs zu arbeiten, haben sich die Vertreter des staatlichen Monopols für unsachliche Kritik des Wettbewerbs bis hin zur Diffamierung unseres Berufsstands entschieden.

Mit freiem Wettbewerb hat das nichts zu tun. Wenn das Gesetz der gerichtlichen Prüfung standhält, wird es nach fünf Jahren 50 Prozent der Branche nicht mehr geben.

Und es würde viele Regressansprüche geben. Wir waren sehr sparsam und haben das Geld in der Firma gelassen. Der Glücksspielstaatsvertrag orientiert sich an den Abschreibungen der Spielgeräte mit vier bis fünf Jahren.

Deswegen sollen die krassen Einschnitte für unsere Branche nach einer Übergangsfrist von fünf Jahren wirksam werden. Wir gehören nicht zum Glücksspiel, sondern bieten Unterhaltungsspiel mit Geldgewinn.

Das ist seit 60 Jahren vom Bund eng geregelt, daher auch der begrenzte Geldeinwurf. Da sehen Sie den Unterschied zwischen dem staatlichen Glückspiel und uns.

Dabei hat der Gesetzgeber jedoch Wesentliches übersehen. Teure Einbauten in Spielstätten werden über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben.

Die Berufsfreiheit ist ein Grundrecht. Das kann man nicht einfach ausradieren. Aber stellen Sie sich die Verunsicherung bei meinen 5.

Mensch, habe ich überhaupt eine Zukunft bei einer Firma in dieser Branche? Spielen ist eine urmenschliche Angelegenheit.

Bevor die Schweiz das Spielbankengesetz geändert hat, wurde gemessen, wie viel erwachsene Schweizer pathologische Spieler sind: Aber das interessiert doch keinen Menschen.

Man pflegt seine Vorurteile gegen unser kleines Spiel und wir bedienen die gut. Legal an der Börse! Wie stehen Sie selbst zum Thema Spielsucht?

Das Ergebnis war aber gleich, weil unabhängig vom Spielangebot immer der gleiche Prozentsatz von Menschen da ist, der krank wird.

Daraus haben nicht nur die Schweizer die Schlussfolgerung gezogen, dass nicht das Spielgerät das Problem ist, sondern der Mensch selbst.

Früher gab es auch kein Massenangebot für Poker, trotzdem haben wir jetzt nicht Tausende süchtiger Pokerspieler.

Von der gesamten erwachsenen Bevölkerung ist es ein kleiner Teil Menschen, die mit ihrem Leben nicht zurechtkommen. Die mit Geld nicht umgehen können, die alles übertreiben, was sie anfangen.

Und diese Menschen fallen bei uns auf. Wir machen sie nicht zu Verlierern, sie sind es leider schon, wenn sie zu uns kommen.

Das sind Menschen, die bei uns Ablenkung finden. Wenn sie nicht erkennen, dass sie damit ihre Probleme nicht lösen können, bleiben sie länger, eventuell wird auch noch ihr schmaler Geldbeutel überstrapaziert, und ihre Probleme wachsen.

Das haben wir schon vor Jahrzehnten erkannt. Deswegen ist auf jedem Automaten ein Warnhinweis: Dort findet man auch die Telefonnummer einer Info-Hotline bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Wir unternehmen viele Anstrengungen, Menschen mit Spielstörungen früh zu erkennen und sie einer professionellen Hilfe zuzuführen. Werden die Leute weniger spielen, wenn der Staatsvertrag kommt?

Leute werden also nicht weniger spielen, aber woanders. Und zwar dort, wo es keine soziale Kontrolle gibt. Die ausländischen Anbieter im Internet zahlen in Deutschland keinen Cent Steuern und schaffen hier auch keine Arbeitsplätze.

Bestimmt an der Basis unserer Spielstätten. Aber wir haben eine hervorragende Schulung für unsere Mitarbeiter: Wenn wir 70 Auszubildende im Jahr einstellen, melden sich 2.

Und nicht jeder will in unsere Branche. Aber wir sind so spannend und erfolgreich, dass wir immer sehr gute Leute bekommen haben. Was reizt die 2. Man könnte vermuten, das Spiel.

Die glauben, bei uns wird spielend Geld verdient. Das ist ja auch im wahrsten Sinne des Wortes so. Wir haben einen sehr guten Ruf als Ausbilder in 16 verschiedenen Berufen.

Bisher haben wir alle ausgelernten Auszubildenden übernommen, die bleiben wollten, und einer meiner Spitzenleute im Vorstand hat vor 25 Jahren bei uns angefangen, als er von der.

Heute ist er für Millionen Euro Umsatz verantwortlich. Worauf achten Sie bei der Auswahl Ihrer Auszubildenden? Wir schauen nach Zeugnissen und machen eine Fertigkeitsprüfung, bei der Bewerber ihr praktisches Können zeigen.

Da siebt sich eine Elite mit sehr vielen Industrie- und Handelskammer-Siegern aus. Das ist auch ein Selektionskriterium. Wir haben über 90 Prozent Frauen in den Spielstätten, weil sie den männlichen Kollegen in Sachen Dienstleistung weit überlegen sind.

Frauen sind dort zuverlässiger, das zeigt sich auch in unseren Filialleitungen. Bei Spielotheken in Deutschland sind keine vier Männer dabei.

Was zeichnet Sie als Unternehmer in dieser Branche aus? Ich war selbst 14 Jahre Angestellter. Vor der Selbständigkeit war ich als Entwickler für Automaten angestellt, habe den ersten elektrischen Zigarettenautomaten in Deutschland entwickelt und nachher Musikboxen innovativ weiterentwickelt.

Man muss die Welt kennen und selber erlebt haben, dann kann man auch gute Entscheidungen treffen. Warum engagieren Sie sich mit einer firmeneigenen Stiftung?

Ich habe hier in Espelkamp mit einem Gehalt von DM angefangen. Das war viel Geld. Ich habe nicht von Haus aus Vermögen, aber seitdem ich gutes Geld verdiene, haben.

Gerade haben wir einen Kunstrasenplatz in Espelkamp für Wie wichtig dies ist, zeigt sich auch bei den vielen Betriebsjubiläen unserer Mitarbeiter.

Die Menschen in dieser Region haben mir und meiner Familie viel gegeben. Jetzt haben wir die Möglichkeit, einiges zurückzugeben.

Wie gehen Sie damit um, wenn die Branche und Sie vorneweg kritisiert werden? Sollten wir mal etwas nicht richtig gemacht haben, spornt mich das an, es richtiger zu machen.

Und ich bin dafür, dass die Spreu vom Weizen getrennt wird. Auch in unserer Branche gibt es 10, 20 Prozent, die sich nicht an Recht und Ordnung halten.

Davon möchte ich mich distanzieren. Alle anderen Angriffe gegen uns sind letztendlich subjektiv. Ist es für Sie verletzend, wenn in Ihrem Zusammenhang von Zockermentalität gesprochen wird?

Wenn es nur dabei bliebe! Eine Zockermentalität ist ja nicht unbedingt etwas Negatives. Als Unternehmer habe ich nie alles auf eine Karte gesetzt.

Wenn wir in Deutschland nicht mehr investieren können, investieren wir in England. Was planen Sie für die Zukunft der Gauselmann Gruppe?

Wir sind fünf Inhaber: Wir werden das Ganze in eine Stiftung einbringen, um auch in der nächsten Generation in Geschlossenheit am Markt erfolgreich sein zu können.

Ihre Branche ist sehr kapitalintensiv. Wäre eine AG nicht von Vorteil, um schnell und günstig an Kapital zu gelangen? Das wäre im Ausland häufig wichtig gewesen.

Die konnten sich mit ihrem Namen Geld an der Börse besorgen, das sie nie zurückzahlen und für das sie nie Zinsen zahlen mussten.

Aber als Familie haben wir uns immer davor gescheut, denn wenn Aktien in fremde Hände kommen, sind wir nicht mehr alleinige Inhaber. Werden bei der Jahreshauptver-.

Ich habe auch Kritiker, aber in meinem Betrieb bin ich Herr der Sache. Dann wären meine Führungsleute morgen weg.

Werden bei der Jahreshauptversammlung mit Eiern beworfen. Mein Sohn wird jetzt 57, er ist leider 10 bis 15 Jahre zu früh geboren, der hat seinen eigenen Erfolg schon erreicht.

Er will die volle Verantwortung nicht übernehmen. Wir werden dies auf viele aufteilen. Wir haben ja mehrere Bereiche im In- und Ausland: Das sind dann vier, fünf Geschäftsführer oder Vorstände, die von der Familie koordiniert werden.

Wie entstand eigentlich die Merkursonne? Als das erste Geldspielgerät in Arbeit war, hatte ich einen befreundeten Grafiker, der heute noch für uns arbeitet.

Ich wollte einen Stern. Und da das Jahr des Merkurs war, hat er ihn einfach so genannt. Das ist heute das beliebteste und bekannteste Glückssymbol in Deutschland.

KG ist ein Energiedienstleister für Gewerbe- und Industriekunden mit dem Fokus auf ganzheitliches ökologisches Energiemanagement und klimaneutrales Wirtschaften.

Ich sehe die Energiewende als Teil eines gesellschaftlichen Wandels hin zu einem klimaneutralen Leben und Wirtschaften. ENTEGA ist in der begünstigten Lage, dass das Unternehmen schon lange, bevor die Energiewende überhaupt ernsthaft als reelle Möglichkeit diskutiert wurde, den Weg hin zu einem Umbau zu einer ökologisch nachhaltigen Energieversorgung eingeschlagen hat.

Dahinter steht die Überzeugung, dass klimaneutrale Energie den Energiebedarf in Deutschland langfristig decken können muss — zuverlässig und bezahlbar.

Atomstrom ist seit nicht mehr im Portfolio; es besteht weder direkte noch indirekte Beteiligung an Kernenergieanlagen. Damit ist es natürlich nicht getan.

Diese Konsequenz kommt gerade jetzt zum Tragen: Wo andere Energieversorger von Herausforderung reden, sprechen wir von der Chance für jedes Unternehmen, auf ein ökologisch und ökonomisch nachhaltiges Geschäftsmodell umzusteigen.

KG ist es, diese Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität zu begleiten. Wir verstehen uns vielmehr als Partner für das ganzheitliche ökologische Energiemanagement unserer Unternehmenskunden.

Denn sie brauchen heute Spezialisten in Sachen Energie und gleichzeitig strategische Berater, die ihnen alle Potenziale aufzeigen: Viele Unternehmen befürchten, dass mit der Energiewende neue Herausforderungen auf sie zukommen — Engpässe bei der Energieversorgung, astronomische Preise für Ökostrom.

Wie begegnen Sie diesen Bedenken? Und indem wir ihnen aufzeigen, wie sich Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit in Einklang bringen lassen. Ökologische Prozesse und energieeffizientes Verhalten entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden immer mehr zur Voraussetzung für nachhaltigen wirtschaftli-.

Allein durch Effizienzsteigerungen könnte Deutschland rund 40 Prozent der Energie einsparen — insbesondere in Gewerbe und Industrie. Gut beraten sind also Unternehmen, die frühzeitig ein bewusstes und ressourcenschonendes Energiemanagement implementieren.

Sie steigern die Reputation. Der Nachweis klimaneutraler Produkte und Dienstleistungen kann also zum wesentlichen Qualitäts- und Unterscheidungskriterium im Wettbewerb werden.

Was raten Sie Unternehmen, die den Umstieg von Grau- auf Ökostrom in Angriff nehmen möchten, und woran erkenne ich als Unternehmen, welcher Ökostrom für mich der richtige ist?

Unternehmen brauchen ökologisch ausgereifte, verträgliche Lösungen, die gleichzeitig wirtschaftlich attraktiv sind und ihre Bedürfnisse und Möglichkeiten berücksichtigen.

Dies betrifft insbesondere den Energieeinkauf — gerade in Zeiten hoher Energiepreise und eines liberalisierten Marktes gilt es, bestehende Handlungsspielräume in Bezug auf Kosten und Nachhaltigkeit bei der Energiebeschaffung zu nutzen.

Allerdings ist der Begriff Ökostrom nicht geschützt und unterliegt daher keinen allgemein verbindlichen Richtlinien. Umso wichtiger ist es für den Stromeinkäufer, sich mit der Wertigkeit des Produktes auseinanderzusetzen und es auf anerkannte Standards zu überprüfen.

Unabhängige Institute und Naturschutzorganisationen attestieren Ökostromprodukten nur dann einen Umweltnutzen, wenn er aus neuen Anlagen für erneuerbare Energien stammt oder wenn der Energieversorger einen wesentlichen Teil der Einnahmen aus dem Energieverkauf in neue.

Anlagen für Erneuerbare investiert. Nur so wird tatsächlich Graustrom aus dem deutschen Stromnetz verdrängt und ein Mehrwert für die Umwelt und das Klima geschaffen.

Energieeinkäufer können diese Kriterien mit Hilfe von Ökostrom-Gütesiegeln nachprüfen: Sie zeichnen Versorger aus, die nicht nur umweltfreundlichen Strom liefern, sondern auch den Neubau regenerativer Erzeugeranlagen aktiv fördern.

Was macht denn Ihr Unternehmen so nachhaltig? Wir leben Nachhaltigkeit im täglichen Handeln und in konkreten Produkten und sehen uns damit als Treiber der Energiewende.

KG haben wir so in den vergangenen Jahren konsequent unsere Position als Klimadienstleister ausgebaut, der klimaneutrales Leben und Wirtschaften für alle ermöglicht.

Wolfgang Grupp, Jahrgang , übernahm die Geschäftsleitung vom Vater. Ich war begeisterter Tennisspieler und bin geritten.

Aber in einem gewissen Alter muss man einiges aufgeben. Was schätzen Sie an Deutschland? Deutschland ist mein Heimatland; eine Heimat zu haben ist eines der wertvollsten Dinge im Leben.

Nachhaltigkeit ist ein Wettbewerbsvorteil! Nachhaltige Produktion ist zukunftsorientiert! Wir müssen in unserem Hochlohnland Produkte fertigen, die den anderen etwas voraus sind.

Wie kamen Sie dazu? Die Idee hatte Prof. Er kam auf uns zu, weil wir in der Lage sind, die gesamte Produktion zu realisieren.

Cradle to Cradle ist eine Zukunftsgeschichte: Wir entnehmen aus der Erde die Baumwolle für das T-Shirt, und wenn es nicht mehr gebraucht wird, geben wir es in die Erde zurück, damit Baumwolle nachwachsen kann.

Es war das erste Textil dieser Art auf der Welt. Meine Aufgabe in einem innovativen Land ist, konstant Neuentwicklungen zu machen! Jeder, der Textilprodukte verkauft, ist im Prinzip ein Konkurrent zu Trigema, aber in Wirklichkeit haben wir keinen direkten Konkurrenten!

Es wundert mich, dass Sie die Firma Schiesser erwähnen, die vor zwei Jahren in Insolvenz gegangen ist! Adidas und Tom Tailor sind keine Konkurrenten von uns.

Firmen wie diese handeln mit Textilien und wir produzieren Textilien. Nur die Firma Schiesser war ein direkter Mitbewerber, hat aber mit ihrer Verlagerung der Produktionsarbeitsplätze ins Ausland versagt!

Wer kauft bei Trigema? Sobald die Kinder bzw. Heranwachsenden dann selbst eine Familie haben, kommen sie nicht selten zurück zu den Trigema-Produkten, weil sie dann wieder Wert auf Qualität und somit Made in Germany legen.

Denken wir nur an die Kaufhaus- und Versandhauskönige, die meisten sind in Insolvenz gegangen. Deshalb ist es in einer bedarfsgedeckten Wirt-.

Hier verkaufen wir zum Original-Händlereinkaufspreis direkt an den Verbraucher. Die Geschäfte sind aber nicht in den Innenstädten, sondern in Urlaubslagen.

Warum sind Sie nicht in den Innenstädten? Wir sind Produzent und kein Händler. Die Handelsfunktion habe ich nur in der Not übernommen, da unsere Kunden, wie gesagt, versagt haben.

Ich will aber nicht Hunderte von Geschäften haben. Es wäre zu schwierig, die alle zu überwachen, deshalb haben wir uns entschieden, nur in Urlaubslagen zu gehen, dort kommen Kunden aus allen Regionen irgendwann vorbei.

Sie führen Trigema in dritter Generation. Wer wird das Unternehmen nach Ihnen steuern? Er macht jetzt seinen Master, und Ende dieses Jahres wollen sie beide in die Firma kommen.

Sie können alle Abteilungen anschauen und sich aussuchen, was sie gerne machen möchten, und langsam, aber sicher werden sie dann das Ruder übernehmen.

Sie haben Wirtschaft an der Universität zu Köln studiert und dann Trigema übernommen. Wie hilfreich war das Studium für diesen Schritt?

Das Studium war für mich rein theoretisch. So wie ich bei der Fahrprüfung fürs Auto auch die Theorie lernen musste.

Die Praxis sieht ganz anders aus, und die habe ich durch Erfahrungen im Betrieb gelernt. Mein Studium hat sicher das schnellere Erkennen und die schnellere Denkweise beflügelt, aber im Prinzip ist die Praxis das Wichtigste.

Das soll auch für meine Kinder gelten! Sie bieten sichere Arbeitsplätze für Ihre Arbeitnehmer und deren Kinder. Weil meine Kinder ihre Denkweise schulen sollen, um nachher die Zusammenhänge schnell zu erkennen, um kurzfristig entscheiden zu können.

Fachkräftemangel ist bei uns bis jetzt nicht vorhanden, wir bekommen laufend Initiativbewerbungen, weil wir eben unsere Arbeitsplätze seit Jahrzehnten garantieren.

Wichtig ist vor allem, dass wir in allen unseren Abteilungen seit jeher selbst ausbilden, um dann die Stärken oder Schwächen der Mitarbeiter zu erkennen.

Die Mitarbeiter werden je nach ihrer Stärke dort eingesetzt, wo wir sie für richtig halten, und die besten Lehrlinge sind später auch entsprechend Führungskräfte.

Viele junge Menschen möchten heute eher studieren, als eine Ausbildung zu absolvieren. Das wird auch für uns ein Problem sein, denn wer ein Abitur hat, wird bei uns nicht mehr an einen Produktionsarbeitsplatz gehen!

Wir brauchen gut ausgebildete Mitarbeiter, die auch bereit sind, handwerklich zu arbeiten und Maschinen zu bedienen, und nicht nur am Schreibtisch sitzen und meinen, die Produktion läuft von selbst.

Selbstverständlich sind unsere garantierten Arbeitsplätze ein Rezept gegen den Fachkräftemangel! Sie werben damit, dass Sie die Wertschöpfungskette komplett in Deutschland lassen.

Wie kam es dazu? Als ich anfing, war es schwierig, eine Arbeitskraft oder die neueste Maschine rechtzeitig zu bekommen.

Plötzlich aber war dies alles kein Problem mehr, das Schwierigste war, einen Auftrag zu bekommen. Deshalb habe ich entschieden, dass wir sofort unsere Wertschöpfung ausweiten, um unsere Arbeitsplätze auch in der Zukunft garantieren zu können, und habe die Wertschöpfungskette somit erhöht.

Wir machen heute alles, was möglich ist, im eigenen Hause, haben somit 78 Prozent Wertschöpfung, und damit kann ich meine Mitarbeiter beschäftigen und auch die Arbeitsplätze garantieren.

Wenn also eine rationellere Maschine kommt und Arbeits-. Ich führe Trigema bewusst als eingetragener Kaufmann und muss deshalb jede Entscheidung dreimal überlegen.

Ich fühle mich nicht als Vorbild, aber sicher bin ich es automatisch! Die Mitarbeiter erwarten von mir, dass ich das, was ich von ihnen verlange, selbstverständlich auch vormache.

Es ist auch meine Aufgabe, rechtzeitig den Wandel der Zeit zu erkennen. Es ist im Prinzip eine Beleidigung für das weibliche Geschlecht! Allerdings stellen die Frauen, die in Führungspositionen bei uns sind, nicht selten ihr Privatleben hintenan.

Die Energiewende ist wichtig und zukunftsorientiert. Betrifft die aktuelle Euro-Schuldenkrise Ihr Unternehmen? Noch nicht, weil der Verbraucher noch Geld hat und die Binnennachfrage sehr stark ist.

Deshalb bin ich ein Verteidiger der Arbeitsplätze. Wir brauchen diese Arbeitsplätze, weil ein Arbeiter, der arbeitslos ist, unser Produkt nicht mehr kauft bzw.

Wo sehen Sie die Ursachen der Krise? Die Ursache jeder Krise war, dass die Entscheidungsträger nicht persönlich in der Haftung waren. Wäre das so in der Vergangenheit bei allen Unternehmern gewesen, wären wahrscheinlich viele Entscheidungen anders ausgefallen und viele Krisen verhindert worden!

Plädieren Sie in Zukunft für mehr oder weniger Europa? Inwiefern betrifft Sie die Energiewende?

Selbstverständlich tangiert uns die Energiewende auch. Aber ich habe schon Anfang der. Obwohl ich kein internationaler Unternehmer bin, halte ich ein Vereinigtes Europa für ganz wichtig.

Denken wir nur an die sinnlosen. Kriege, die in der Vergangenheit geführt wurden: Wir brauchen ein Vereintes Europa, um überhaupt noch ein Gewicht in der Weltwirtschaft zu haben.

Für einen Unternehmer ist Zeit Geld. Haben Sie sich deshalb mit 20 zuerst eine Armbanduhr gekauft? Ich habe mir mit 20 Jahren eine wertvolle Uhr gekauft, nicht weil ich der Meinung bin, dass Zeit Geld ist und ich deshalb diese Uhr brauche.

Ich habe sie gekauft, weil ich Freude daran hatte und sie für mein Leben gekauft habe. Ich trage sie heute noch.

Nicht das Billige, sondern das Beste ist meistens das Billigste. Sie besitzen einen eigenen Hubschrauber — trotz Ihres Umweltbewusstseins?

Ich bin umweltbewusst, das hat aber mit dem Hubschrauber nichts zu tun. Den brauchen wir, um unsere Testgeschäfte unter Kontrolle zu halten.

Ich bin sicher, dass ein Hubschrauber weniger umweltschädlich ist, als wenn alle Strecken mit dem Auto gefahren werden müssten.

Das Wichtigste für mich ist, zu wissen, dass Erfolg haben keine Kunst ist. Erfolg durchstehen, das ist die Kunst, und deshalb betone ich immer wieder, dass ich bisher zwar teilwei-.

Erst wenn jemand an meinem Grabe steht oder wenn ich öffentlich abgedankt habe, dann muss man entscheiden, ob das, was ich tat, erfolgreich war oder nicht.

Viele Unternehmer waren erfolgreich, sind aber leider als Versager abgetreten, weil sie Insolvenz gemacht haben. Ich darf nicht überheblich werden.

Demut ist ganz wichtig! Viele Unternehmer waren erfolgreich, sind aber leider als Versager abgetreten. Es ist für mich sicher kein Problem, das Steuer langsam abzugeben.

Ich werde meine Kinder entsprechend einführen, und sobald ich erkenne, dass sie die Aufgabe übernehmen können, werde ich die Verantwortung sukzessive übertragen.

Aber solange meine Kinder mir noch das Gefühl geben, dass sie mich brauchen, werde ich sicher zur Verfügung stehen, denn das Schönste im Leben ist das Gefühl, gebraucht zu werden!

Zu den Kunden zählen die Auto- und Luftfahrtindustrie, die Telekommunikations- und Chemiebranche sowie die Medizintechnik und die Stahlindustrie.

Heraeus, Ihr Unternehmen ist breit aufgestellt. Hilft Ihnen diese Diversifizierung jetzt in der Wirtschaftskrise?

Wenn die Automobilindustrie der einzige Kunde ist und die geht in die Knie, gehen alle Zulieferer mit. Insofern sind wir auch als Familienunternehmen breit aufgestellt — nach dem Motto: Acht Zylinder, wenn mal zwei Töpfe nicht gut gehen, laufen wenigstens die anderen sechs.

Unsere Kernkompetenz aber ist die Verarbeitung von Materialien, insbesondere kleiner Mengen, mit hoher Reinheit unter hohen Temperaturen.

Wir können in Unzen besser rechnen als in Tonnen. Sehen Sie auch Schwächen in dieser breiten Aufstellung?

Die Gefahr ist, dass man bei dieser Vielfalt an Technologien nicht überall der Beste ist. Man darf bei der Fülle der Geschäftsfelder nicht einige vernachlässigen.

Wir haben nicht unbedingt Spitzenjahre, wie das mit einem schmalen Produktprogramm oft der Fall ist, aber dafür auch nicht die Abstürze.

Wie spiegelt sich die Krise in Ihren Bilanzzahlen wider? Die Krise findet in den Medien statt. Wir haben dauernd eine Krise. Die Wirtschaft in Deutschland ist aber bisher nicht in der Krise, es sei denn, Griechenland oder Spanien sind die Hauptzielländer.

Wenn mal kein Wachstum stattfindet und die Ergebnisse etwas zurückgehen, würde ich das nicht immer gleich als Krise bezeichnen.

Das ist das normale Leben, und ich finde es verheerend, dass die Arbeitgeber gleich nach dem Staat rufen: Dabei ist noch gar nichts passiert.

Vielleicht betrifft die Krise Ihre eigene Branche weniger. Die Automobilbranche hat in den letzten drei Jahren wahnsinnig viel Geld verdient.

Daimler hat im letzten Jahr sieben Milliarden Gewinn gemacht und dann versäumt, die E-Mobilität rechtzeitig aufzunehmen. Jetzt rufen sie nach dem Staat.

Das ist keine Krise. Aber die hohen Edelmetallpreise sind eigentlich nicht gut für uns, weil die Risiken und unsere Forderungen steigen, und Industriekunden überlegen, ob sie nicht das Edelmetall durch etwas Billigeres ersetzen können.

Allein dadurch, dass unser Unternehmen mit Edelmetallen arbeitet. Jede Woche erhalten wir Angebote, wo wir Edelmetall preiswert bekommen können — 10 Prozent.

Das ist das normale Leben, und ich finde es verheerend, dass die Arbeitgeber gleich nach dem Staat rufen. Aber wenn einer einen Hunderteuroschein billiger abgibt, ist etwas nicht in Ordnung.

Haben Sie dadurch nicht einen Wettbewerbsnachteil? Doch, aber damit muss man leben. Ich bin ja auch noch in anderen Unternehmen Aufsichtsratsvorsitzender: Aber Korruption wird ja mehr und mehr geahndet, auch Kartellbildung wie aktuell bei ThyssenKrupp.

Sehen Sie als Unternehmer eine besondere Verantwortung? Dieser Armutsbericht zeigt erst einmal, dass es in den vergangenen Jahren besser geworden ist.

Es gibt die unerfreulichen Exzesse, Einzeleinkommen von 30 Leuten, die überflüssig sind und dem Bild unheimlich schaden.

Wenn man es aber analysiert, geht die Schere dort auf, wo Menschen nichts gelernt haben, nicht bereit waren, etwas zu lernen und einfache Arbeit anzunehmen.

In unseren Unternehmen in Deutschland haben 93 Prozent eine abgeschlossene Berufsausbildung. Andere können wir nicht einsetzen.

Sie sehen also die Verantwortung eher bei den betroffenen Menschen selbst als bei Unternehmern und Vermögenden? Wir zahlen so viele Steuern.

Der Staat hat riesige Einnahmen und leitet die Gelder einfach nicht dorthin, wo sie hingehören, zum Bei-. Den Schuh ziehe ich mir nicht an.

Aber profitieren nicht gerade die Reichen von der guten Ausbildung und sollten deswegen mehr Verantwortung übernehmen? Doch, nur hat es wenig Zweck, den Steuersatz für Reiche jetzt noch einmal zu erhöhen.

Man kann das machen, damit es schön aussieht, aber dieses Geld geht weiterhin in Haushaltslöcher. Jede neue Partei kommt mit einer neuen Idee. Was kritisieren Sie konkret?

Dass die Familie keinen Stellenwert mehr hat. Früher hat die ältere Generation auf die Enkel aufgepasst. Damit werden Gelder verplempert.

Und dann zeigt man mit dem Finger auf die Reichen und sagt, die müssen sich kümmern, während die alleinerziehenden Frauen bedauert werden.

Vielleicht müssen diejenigen auch einmal begreifen, dass eine Ehe nicht nur Zuckerschlecken ist, bevor sie einfach aussteigen.

Da ist viel in der Gesellschaft falsch gelaufen. Erfüllen die Reichen also ihre Pflicht durch Steuern für ein System, das nicht funktioniert?

Ich glaube, dass man so mehr erreichen kann als durch mehr Steuereinnahmen bzw. Aber nicht nur durch ein Engagement der Reichen, sondern aller, zum Beispiel der Rentner.

Davon gibt es 20 Millionen. Aber es gibt eben mehr Menschen, die nichts machen. Deutschlands junge Generation ist im Wohlstand aufgewachsen, nun wird sie mit der Krise konfrontiert.

Wie kann sie auf dem Arbeitsmarkt mithalten? Ich habe das Gefühl, dass es vor zehn Jahren schwieriger war. Wo liegen diese Chancen? Fast keinen, der nicht noch eine weitere Sprache kennt oder lernt.

Kaum jemanden, der nicht. Das war vor zehn Jahren ein Problem unserer Azubis. Heute ist es Teil der kaufmännischen und technischen Lehre, einige Monate bei einer unserer Tochtergesellschaften im Ausland zu verbringen.

Vor Jahren herrschte Ängstlichkeit vor und die Gemütlichkeit von zu Hause. Wir haben in diesem Jahr eine Befragung unter allen Eine Frage war, ob sie einem Verwandten oder Freund empfehlen würden, bei uns zu arbeiten.

Das haben fast 80 Prozent bejaht. Ich sehe nicht, dass diese Partnerschaft zwischen Unternehmen und Angestellten aufgebrochen ist.

Ein Beschäftigungsverhältnis ein Leben lang ist jedenfalls selten geworden. Die Zeiten, in denen man ein Leben lang bei einem Unternehmen die gleiche Tätigkeit ausgeübt hat, haben sich schon in den letzten 15 Jahren geändert.

Ich glaube, soziale Verantwortung ist eins, aber man hat auch eine Verantwortung für das ganze Unternehmen. Es hat sich nie bewährt, lange zu warten, bis die Kosten zu hoch werden, die Aufträge zurückgehen und man die Struktur anpassen muss.

Dann passiert, was mit Schlecker passiert ist. In Familienunternehmen wird meist der Familiennachwuchs bevorzugt.

Verschlechtert das die Aufstiegschancen talentierter Nachwuchskräfte? Wenn das so wäre, ja. Wir haben einen Familienkodex, der besagt, dass jeder Gesellschafter ein Praktikum machen kann — und das war es.

Dann kann er sich bewerben, wenn er für die oberste Führungsetage geeignet ist. Dazwischen — auf den Hierarchieebenen darunter — gibt es keine Anstellung für Gesellschafter.

Mein Schwiegersohn ist stellvertretender Vorsitzender. Der muss so gut sein, dass alle sagen, das kann kein anderer besser.

Was müssen Führungskräfte aus der Familie mitbringen? Ausbildung und Einkommen im Vorfeld sagen natürlich etwas über die bisherige Leistung aus, wenn man nicht gerade Investmentbanker ist.

Er muss aber auch mit den anderen Gesellschaftern auskommen und als Führungsfigur akzeptiert werden.

Sie haben die Leitung des Unternehmens übernommen und eine tiefgreifende Umstrukturierung eingeleitet. Was waren Ihre Beweggründe? Wir waren damals noch breiter aufgestellt, hatten Produkte, mit denen wir in Deutsch-.

Ich habe viele Bereiche verkauft, Millionen Umsatz abgegeben und wir haben uns dann auf Werkstoffe usw. Auch die Führung haben wir ausgedünnt und anders aufgestellt.

Wo sich Produktbereiche zu Massengütern entwickeln, sind wir nicht besonders gut. Dazu sind wir zu klein. Es gab Leute, die nicht mitgewachsen sind.

Manche haben die Notwendigkeit für Veränderungen gesehen, die konnte man halten, andere nicht. Gegebenenfalls konnte man bei einigen Mitarbeitern auch den Ruhestand etwas früher einleiten, sodass beiden Seiten gedient war.

Unsere pensionierten Führungskräfte laden wir bis heute ein und präsentieren unsere Bilanzen und Geschäftsentwicklungen. Manche dachten anfangs, dass die Entwicklungen nicht in die richtige Richtung gehen.

Inzwischen sagen sie aber: Meinen Bereich gibt es nicht mehr, dafür gibt es andere Tätigkeitsfelder.

Sie haben viel geleistet. Aber die Märkte verschieben sich. Heute machen wir über die Hälfte des Umsatzes mit Asien. Hohe Reisetätigkeit ist somit unabdingbar und auch die Toleranz gegenüber anderen Kulturen muss wachsen, damit man mit Kunden und Geschäftspartnern auf einer Ebene sprechen kann.

Auf welche Innovationen konzentrieren Sie sich aktuell? Wir versuchen, bei den Änderungen in der Energietechnik, bei Windenergie und Photovoltaik anzusetzen.

Wo gibt es Ansätze für Produkte aus unserem Hause, was können wir patentieren? Das ist mittlerweile ein eigener Geschäftszweig, da muss man gut aufgestellt sein.

Glauben Sie, dass deutsche Unternehmen auch in 20 Jahren noch das Innovationspotenzial haben, um an der technischen Weltspitze dabei zu sein?

Ich sehe die Gefahr, dass wir, wie im Maschinenbau, nur noch das Spitzensegment bedienen, das immer kleiner wird. Wir haben zum Beispiel früher Operationslampen gemacht, und da haben sich die Entwickler überlegt, ob man nicht per Spracherkennung die Lampe so verstellen kann, dass sie immer auf die Wunde zielt.

Das war eine nette Idee, wäre. Wir haben uns da hochtreiben lassen. Anspruch auf eine Wohnung, auf Heizung, Schultüte usw. Das ist unser Leben, das ist unsere Auffassung.

Ich will das nicht kritisieren, aber es ist so: Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die nicht einmal elektrisches Licht haben.

Deutsche Arbeitsplätze werden verlagert, es wird immer günstiger produziert, die Preise gedrückt. Wir beschweren uns darüber, dass die Leute ausgenutzt werden, und wollen auf der anderen Seite nichts bezahlen.

Wenn die Leute doppelt so viel verdienen würden, wäre ein BMW vielleicht 20 Prozent teurer, den Menschen ginge es aber besser.

Das Gleiche gilt für Textilien und das iPad. In Deutschland spricht man immer von der Gerechtigkeitslücke. Man kann das Geld da hinschicken, aber das Geld ist weg.

Die haben keine Strukturen, die müssen von null anfangen, wenn sie dann dazu bereit sind. Wir haben auch weniger technologische Produkte, in diesem Fall im Dentalbereich.

Da braucht man keine Spitzenleute. Wenn man das Produkt aber weiterhin bei guter Profitabilität halten will, muss man auch solche Wege gehen — so wie die Automobilindustrie.

Was wird bei einem Volkswagen in der Wertschöpfung noch wirklich in Deutschland gemacht? Vielleicht 20 Prozent, der Rest kommt woanders her.

Und das ist für die Welt gut. Wenn es am Ende nur noch Deutschland gut geht, dann werden die Afrikaner alle zu uns kommen.

Ich habe mit Freunden gewettet, dass wir in ein paar Jahren wieder das ein oder andere Kernkraftwerk nutzen, weil wir das sonst nicht hinkriegen.

Andererseits glaube ich, wenn wir uns nicht so rigoros ein Zeitfenster gesetzt hätten, wäre wieder gar nichts passiert.

Das Volk wollte keine Atomkraft mehr. Das muss man zur Kenntnis nehmen. Ich bin sehr skeptisch, dass wir in Deutschland mit unserer Art des demokratischen Handelns und den einzelnen Bundesländern.

Ohne einen Masterplan wird es schwierig. Zudem ist das ganze Erneuerbare-Energien-Gesetz eine Katastrophe. Was da an Milliardenzuschüssen anfällt, in eine völlig falsche Richtung!

Ich bekomme 18 Jahre eine garantierte Verzinsung von 5 oder 8 Prozent für mein Photovoltaik-Dach, egal ob jemand den Strom abnimmt.

Dann würde man zwar nicht die Fabrik verlagern, aber keine neue mehr bauen. Industrie, für die der Strompreis wichtig ist, wie die Zementindustrie — da wird es keine Erneuerung oder Erweiterung mehr geben.

Wenn man das hinnehmen will?! Doch, das sieht man ja an der Windkraft. Aber es wird auf Dauer nicht mit Subventionen gehen, vor allem nicht, wenn für nicht genutzte Kapazitäten bezahlt wird.

Aber es ist unglaublich schwierig, das zu durchschauen und ehrliche Zahlen zu kriegen, bedingt durch die starke Lobby der verschiedenen Industrien.

Sicher, Strom ist ein wesentlicher Kostenfaktor, früher waren es die Lohn- oder Baukosten. Das war ein Vorteil, den wir im Moment verspielen.

Die Unternehmen machen die Siliziumscheiben selbst bis hin zu den Gleichrichtern. Das hat sich nie bewährt. Es gibt immer Leute, die bestimmte Dinge besser können.

Strom ist für Unternehmen ein enormer Kostenpunkt. Wie sehen die konkreten Auswirkungen für Sie aus? Wenn dort nicht die.

Wir haben uns für den anständigen Weg entschieden und machen manche Geschäfte nicht. Fukushima war natürlich eine Katastrophe, aber auch eine Katastrophe im Handling.

Deutschland geht es wirtschaftlich gut, Europa nicht. Wo liegen Ihrer Meinung nach die Gründe? Da sind zwei Punkte: Einmal die amerikanische Politik, die geglaubt hat, man müsse auch Menschen mit wenig Geld ermöglichen, ein Haus zu kaufen — wohlwissend, dass die.

Leute das wahrscheinlich nicht abbezahlen können. Die Verkäufer haben die nicht verstanden und die Käufer auch nicht.

Auch wenn es das Ziel ist, keine neuen Schulden zu machen, sind die alten trotzdem noch da. Jedes Jahr haben Regierungen neue Wohltaten gegeben.

Und wenn jetzt, wie bei den Krankenkassen, mal ein bisschen mehr Geld drin ist, wollen sie die Leistungen erhöhen.

Das haben sie eitel abgelehnt. Wir wollen nicht als Lehr- und Zuchtmeister auftreten, aber wenn die das nicht in den Griff kriegen … Wenn die Mehrheit der Ärzte und Rechtsanwälte eine negative Steuererklärung abgibt, kann da was nicht stimmen.

Und der unteren Mittelschicht geht es derweil wirklich schlecht. In Portugal sind im vergangenen Jahr In drei Schlagworten, was kann der Politikbetrieb von disziplinierten Unternehmen lernen?

Mit dem Geld sorgfältig umgehen, keine Geschenke machen und darauf vertrauen, dass der Bürger das letztlich versteht.

Sonst kriegen wir soziale Probleme, weil die Leute keine Arbeit in Deutschland finden werden. Wir haben unsere Ausbildung nie verkleinert.

Wir nehmen Auszubildende und haben bis zu 1. Hier gibt es Nachholbedarf, damit die Hauptschulabgänger besser gerüstet sind.

Denn wir kümmern uns für Sie um alle Aspekte der Klimaneutralität. Wir bieten Ökostrom und klimaneutrales Erdgas an. Und wir kümmern uns um den Ausgleich unvermeidbarer CO2Emissionen durch langfristig angelegte Waldschutz- und Aufforstungsprojekte.

So schonen wir das Klima und Ihr Firmenkonto. Die als Familienunternehmen gegründete Messer Gruppe gehörte von bis mehrheitlich zur Hoechst AG, bevor sie nach einer dreijährigen Partnerschaft mit Finanzinvestoren von Stefan Messer erneut in den Familienbesitz überführt wurde.

Der Hauptsitz befindet sich im hessischen Bad Soden am Taunus. Wo kommen Ihre Gase zum Einsatz? Die Produktwand bietet einen ganz kleinen Überblick.

Es ist ein sehr umfangreiches Spektrum. Unsere Hauptprodukte sind Luftgase: Sauerstoff wird für Verbrennungsprozesse eingesetzt, bei der Ofenwindanreicherung im Hochofen, bei der Stahlerzeugung oder in der Glasindustrie.

Gasförmiger Stickstoff dient hauptsächlich als Explosionsschutz in der Chemieindustrie. Es gibt natürlich Tausende Anwendungen und noch viele andere Gase.

Wie sieht der Markt für Industriegase aktuell aus? Der sieht immer recht gut aus, weil wir in der Branche so viele neue Anwendungsverfahren entwickeln, dass wir kontinuierliches Wachstum haben.

Und da das Geschäft so diversifiziert ist, ist es gut planbar. Die Anwendungen reichen von der Medizintechnik — zum Beispiel durch Anästhesiegas im Krankenhaus — bis in die Umwelt- und Lebensmitteltechnik, die Stahl- und Chemieindustrie.

Überall finden Sie den Einsatz von Industriegasen. Wenn es mal schlecht geht, gehen nicht alle Branchen schlecht.

So gleicht sich das aus. Sie sind in mehr als 30 Ländern aktiv und investieren viel in internationale Märkte. Ihr Deutschlandgeschäft ist dagegen eher klein.

Aufgrund unserer Geschichte sind wir stärker im Ausland tätig: Wir haben 38 Jahre mehrheitlich zu Hoechst gehört und hatten ab eine Partnerschaft mit Finanzinvestoren.

Erst seit sind wir wieder ein hundertprozentiges Familienunternehmen. Im Rahmen dieser Neustrukturierung haben wir damals unser Deutschlandgeschäft verkaufen müssen und hatten drei Jahre Wettbewerbsverbot.

Erst seit sind wir wieder auf dem deutschen Markt. Was reizt Sie im internationalen Vergleich am Wirtschaftsstandort Deutschland, der ja auch höhere Lohnkosten beinhaltet?

Die Hauptkosten sind Energie und Kapital. Die Konjunktur lässt in Deutschland zwar nach, aber der Export läuft gut.

Besonders von Fertigprodukten nach China, bei deren Herstellung unsere Gase verwendet werden. Wir haben ein schönes Wachstum, auch weil wir wieder neu angefangen haben und uns noch viele Kunden aus früherer Zeit als kompetenten Gasepartner kennen.

Und wir haben gute Chancen, uns ein wenig abzusetzen von unseren Wettbewerbern wie Linde und Air Liquide. Da können wir ein bisschen mehr leisten.

Sie sagen, Energie sei ein Teil Ihrer Hauptkosten. Durch die Energiewende sind die Strompreise in Deutschland stark gestiegen.

Im Moment ist es im überschaubaren Rahmen, aber es ist deutlich ein Trend zu steigenden Kosten zu spüren. Das ist nicht überall machbar und ist auch eine Belastung für uns.

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